von Dipl. Biol. Severine Werner
Die Biotechnologie zählt zu den wirtschaftlich und technologisch wichtigsten Zukunftsfeldern. In nahezu allen Bereichen wird unser Leben durch faszinierende Innovationen der Biotechnologie bereichert. Beispielsweise effiziente Medikamente und Behandlungsmethoden, neuartiger Textilien und Oberflächenbeschichtungen, sowie ökonomisch wertvolle Zusatzstoffe in Reinigungsmitteln u. ä. sind nur einige von vielen Anwendungen aus der Biotechnologie, die unser Leben angenehmer machen und zusätzlich die Umwelt nachhaltig schonen.
Am 05.Mai 2009 fand im Gelände der Charité Berlin die „Zukunftskonferenz Biotechnologie“ statt, an welcher namenhafte Firmen aus verschiedenen Bereichen der Biotechnologie, Pharmazie, Diagnostik und Auftragsanalyse aus Sachsen und anderen neuen Bundesländern teilnahmen. So auch Dipl.- Biol. S. Werner von der CUP Laboratorien Dr. Freitag GmbH, um neben Hygiene-Monitoring und Prüfungen von Rohstoffen, Ausgangsmaterialien, Hilfstoffen und Zwischenprodukten bzw. Fertigprodukten nach der Pharmacopoea Europaea (Europäischen Pharmakopöe, Ph.Eur.) neue Anwendungsfelder, beispielsweise dem Nachweis von GVO (Gentechnisch-veränderte Organismen) und Pathogenen über Real-time PCR zu erschließen. (http://www.cup-freitag.de/index.php?pid=3&subpid=0&lang=0&t=Pharma)
Veranstaltet wurde diese beeindruckende Vortragsreihe über die zukunftsträchtigste Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts mit Erfolgsgeschichten aus Wirtschaft und Wissenschaft vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit keinem geringeren als dem Bundesminister Wolfgang Tiefensee als Schirmherr der Veranstaltung. Vorgestellt wurden die Ballungszentren ostdeutscher Biotechnologie in Berlin (BioTOP), Sachsen (BioSaxony inklusive BIO CITY Leipzig) und Mecklenburg-Vorpommern (BioCon Valley).
Unter anderem referierten und diskutierten Dr. Axel Zweck von VDI, Dr. Jens Lerchl von SunGene, Dr. Peter Schu von GlaxoSmithKline Biologicals und Prof. Dr. Hans-Ulrich Demuth von Probiodrug um nur einige Vertreter der sogenannten „roten“ (medizinischen) und „grünen“ (pflanzlichen) Biotechnologie zu nennen. Referenten aus dem Bereich der „weißen“ (chemischen) Biotechnologie waren beispielsweise durch BASF und die Pharma Unternehmen NOXXON und Bayer Schering vertreten.
Abgerundet wurde die Zukunftskonferenz mit interessanten Forschungsergebnissen der Universität Jena, des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig.

Biotechnologie - Technologie der Zukunft